Montag, 15. Dezember 2014

Ein Überblick... Zwischenstand, Allgemeinheiten

Hey Hey, tatsächlich mal wieder in paar Worte von mir.

Ich erlebe Stück für Stück wie Gott mich heilt, verändert und in die richtige Richtung leitet.
Die Zeit hier in Australien rast förmlich dahin. Ich fühle mich manchmal in einer Art Hochgeschwindigkeitszug und die Tage vergehen wie die Bäume die draußen kurz und verschwommen vor meinen Augen vorbeiziehen. Jede Woche erkenne ich neue und interessante, emotional packende und Denkwürdige Fakten und Sichtweisen über meinen Glauben kennen. Es lässt mich viel über meine Überzeugungen die ich habe bzw. hatte nachdenken. Viel von meinem Wissen wird erweitert, manchmal ausgetauscht und manchmal einfach bestätigt. 

Die DTS-Studenten sind alle so Kreativ, jede Woche, ach was sage ich, jeden Tag gibt es jemand der ein neues Projekt vorstellt. Jemand der ne neue kreative Idee hat. Aber das Schöne ist, das man so viel auch umsetzen kann. Da hier so viele verschiedene Talente zusammen sind.
Tanzvideos, kreative Abende, Songwriting, Farben-Experimente, Gesprochene Poesie, Playback-Shows, Weihnachtskonzert uvm. 

Es ist beeindruckend wie viel Kreativität hier allein durch Kommunikation freigesetzt wird, eine Konversation und schon sind wieder drei neue Projekte entstanden....oder so ähnlich. 

Ich fühle mich Stück für Stück immer besser aufgehoben, ich merke wie sehr ich diese Zeit hier brauche. Es ist sehr hart für die Beziehung zu Alena, aber ich merke immer mehr das wir stark sind und durch Gott noch viel fester verbunden sind. 

"Ein dreifaches Seil reißt nicht so schnell." - Prediger 4:12

Ich weiß das ich durch diese Zeit mit einer interessanten, neuen Sichtweise in mein Leben treten werde. Ich spüre förmlich wie Gott mir, die Schuppen von den Augen nimmt. 
Es ist interessant zu sehen, wie ich alte Lebenseinstellungen mit neuen kombinieren kann. Ich weiß er tauscht gelegentlich auch, hier und da, mal eine komplette Überzeugung aus. Wenn mein Kopf allerdings sagt: "Ne, damit kann ich gar nicht übereinstimmen!" Dann ist es meist so das ich länger darüber nachdenke und feststelle das meine Logik, mein Glaube gar nicht falsch ist sondern nur unvollständig. 
Bei manchen Sachen die ich hier lerne, muss ich auch nicht einverstanden sein. Ich glaube das ist auch ein wichtiger Schritt im Erwachsen-sein, das man erkennt wo für einen neue Fundamente gelegt werden, wo alte ausgebessert und bestehende gut sind wo sie sind.

Ich erlebe so viel verschiedene Kulturen auf einem Haufen, das man manchmal ganz verwirrt ist. 

Ich liebe ja ich liebe die australische Mentalität, Australier sind herrlich sarkastisch, freundlich, aber ehrlich. Sie lassen dich in Ruhe, wenn du sie ignorierst, aber sind auch offen für zufällige Gespräche unter Fremden auf der Straße. Sie nehmen das Leben nicht so ernst und organisieren im Alltag nur wenn sie auch wirklich müssen. Sie machen gern mal Pause und legen viel Wert auf  Feedbacks, Debriefing etc. 
und ich rede hier nicht von YWAM sondern den Leuten hier auf der Straße, Bauarbeiter, Kassierer, Familien, Jugendliche. 

Es ist toll hier zu sein und diese innigen Beziehungen auszubauen und zu erleben wie hier Freundschaften interkontinentaler Natur geknüpft werden. 

Bei Fragen oder Nebenwirkungen, lesen sie den Newsletter oder fragen Sie Gott oder den Verfasser: 

Mittwoch, 5. November 2014

Zwischen Unterricht, Familie und Finanzen


Nun sind es schon 5 ganze Wochen.
Wir haben jede Woche mind. ein neues Thema. Wir gingen durch 
"Die Geschichte der Bibel -
von Adam bis Paulus", "Intercession - Was Gott in dir sieht", "Gottes Stimme hören - Beziehung leben", "Das Vaterherz Gottes", "Ywam- Zahlen und Fakten über die 'Universität der Nationen'","Identität" und "Furcht vor Gott"


Es ist herausfordernd, aber gut. Ich habe so viel gelernt über Gottes Charakter und wie er mich sieht. Der Unterricht ist meist gut. Wir haben zu jedem Thema ein anderen Lehrer so lernt man verschiedene Arten von Lehrmethoden kennen. Es ist wie in der Schule manchmal, manche Lehrer sind gut manche nicht ganz so mein Stil. Es hängt, wie schön mein Leben lang, auch oft vom Thema ab. Ich merke aber das ich hier viele "Aha!"-Effekte habe. Viele Fragen werden beantwortet und viele Antworten die ich vorher nicht hatte, habe ich jetzt. Man bedenke es ist gerade mal die 5 Woche! 

Die Klasse ist einzigartig, vielseitig, anstrengend, entspannend, witzig, ernsthaft, tiefsinnig und oberflächlich. Es ist eine bunte Mischung aus allem. Ich merke wie hier viel Liebe herrscht. 
Eine große Familie wächst hier zusammen. Ich merke wie ich hier niemanden habe den ich nicht leiden kann, also für mich gibt es hier niemanden mit dem ich nicht reden würde. Ich habe meine Favoriten, aber ich merke das ich damals mehr Leute hatte die ich eher gemieden habe. Hier ist dem nicht so.
Ich merke wie jung hier doch alle sind... Iiiiich weiß ich bin auch nicht der reifste 24-jährige, aber ich merke wie ich manche Sachen besser annehmen kann als andere hier. Also ich meine ich kann mehr über sarkastische Äußerungen stehen, ich kann auch mal ab wenn jemand nicht so gut drauf ist.
Was viele hier noch nicht so ganz begriffen haben ist: Das man auch mal schlecht drauf sein darf, ohne gleich in depressiv zu werden. Es ist manchmal etwas einengend ständig gefragt zu werden: "Bist du okay?" Oder "können wir drüber beten ?!" 
Meine Güte ich kann nicht immer nur lachen, Spaß haben: Gott hat mir nicht umsonst Emotionen gegeben. Es heißt ja nicht gleich das mich der Teufel eingenommen hat. .........
Aber sonst geht's mir echt gut hier. Manchmal ist gut wenn jemand nachfragt, manchmal bin ich nur noch genervt. Aber dann mach ich meist nen langen Spaziergang geh den meisten aus dem Weg und dann geht's mir besser. 

Zurück zum Unterricht: 
Ein Fakt der sich extrem von der Schulzeit unterscheidet ist, dass jeder Lehrer aus dem Herzen und mit einer Hingabe spricht, die einen sofort mitreißt. Jedesmal sieht man wie aufgeregt der Lehrer ist und wie jeder von ihnen kaum abwarten kann über das nächste Thema zu sprechen. 
In der Schule hatte man oft auch Lehrer die nicht überzeugt waren, die den Stoff nunmal durchziehen müssen. 

 

Mir fehlt noch einiges um die Schule weitermachen zu können.

Bitte betet und fühlt euch frei mich zu kontaktieren wenn ihr Spenden wollt.
Marcus_Fakes@web.de


Sonntag, 12. Oktober 2014

Mein persönlicher Burger...

Australien.... Ich meine AUSTRALIEN. Willkommen am anderen Ende der Welt. 
Ich weiß nicht was ich erwartet habe, vielleicht ein dauerhaftes aufgeregt sein oder das ich über den Boden schwebe oder Feuer aus den Augen schieße... Kein Plan, es fühlt sich jedenfalls irgendwie fast schon zu normal an. 
Ich bin gerade mal eine Woche hier und es fühlt sich an als wären wir Studenten schon zusammen aufgewachsen. Ich hab noch nie erlebt das eine Freundschaft so schnell so intensiv geht. 
(Obwohl es bei Der Freundschaft zu Lennart ähnlich war. )
Ich vermisse die ganzen Leute aus Deutschland: 
Freunde, Familie, Bekannte 
und vor allem Alena. 
Aber es ist auch wunderschön hier zu sein, die Menschen, die Umgebung, die Base, das Wetter alles hier ist fabelhaft und Märchenähnlich! 
Ich kann's gar nicht richtig erfassen. 
Ich merke wie Gott hier so präsent ist.
Ich merke wie sich in meinem Herzen Dinge verändern, wie sich große, scheinbar feststehende und fundierte Teile meines Denkens, meiner Emotionen, meiner Seele  einfach losgelöst und erneuert werden, sie bekommen nicht nur ein Update,nein,  sie werden komplett ausgetauscht.  

Ich erlebe wie Gott mich einnimmt, wie ich einen ungeheuren Hunger nach Gott bekomme, 
es ist als würde man den ersten Bissen von einem Burger vom "Burgeramt" gerade runterschlucken, aber mit dem Wissen,
das dieser unglaublich guter und geschmackvolle, wertvolle Burger kein Ende hat und mit jedem Bissen besser und besser und immer besser schmecken wird und ich bekomme diesen Geschmack, diese niemals endende Befriedigung der Sinne "for free!", als Geschenk persönlich nur für mich. 
Dieser einzigartige Geschmack von Annahme, Respekt, Schutz und Liebe ist persönlich und wirklich nur für mich gemacht. 
Es ist als würde man ein komplett neuen Burger zusammenstellen und statt ihn in die Karte aufzunehmen und damit Profit zu machen geht die ganze Anstrengung,
Von dem Erfinden des Burgers 
zu dem Einkaufen der Zutaten 
bis zu dem Zubereiten 
und dem letztendlichen Dekorieren und servieren des Tellers,
Nur an mich! 
Das ganze Restaurant steht still weil mein Burger zubereitet wird.
( für die Veganer unter den Lesern: Tausche "Burger" gegen "Geschnittene Radieschen")

So einzigartig wie dieser Burger so ist jeder Schritt den man mit Gott geht, jedes Gespräch, jedes Erlebnis mit Jesus ist so aufregend, so einnehmend, so erfrischend, so befriedigend ist Jesus Nähe im Leben. 

Nur ein kurzer Einblick in die Dinge die ich hier erlebe, wer mehr erfahren will muss mir nur seine E-Mailadresse schicken und ich schicke meinen Newsletter! 
Fühlt euch auch frei mir fragen zu stellen falls ihr Interesse habt.

Ich benötige Unterstützung für die DTS finanziell wie auch im Gebet.

(macbliese@googlemail.com)