Donnerstag, 1. Dezember 2011
Freitag, 11. November 2011
die Hand ergreifen ...
Ja, endlich ist er da, mein Neuer Post!
Ich war in letzter Zeit etwas abgelenkt. Doch ich danke für eure Geduld
Eine neue Welt ist im Anmarsch.
Ich merke wie ich mich verändere, ich merke wie meine Gefühle in jeder Hinsicht ernster werden.
Nicht im Sinne von Ernst als Gegenteil von Spaß, nein, eher ernst wie Schwerwiegend, Geballter, Ehrlicher.
Es ist etwas komisch zu beobachten, wie sich meine Gefühlswelt so krass verändert. Ich meine in den Teenagerjahren fühlte sich alles megaschlimm an, nur haben sich ständig meine Gefühle geändert, von Heiter auf Wolkig in 0,3 Sekunden. Jetzt spüre ich wie alles viel ernsthafter ist.
Wir hatten letzten Freitag, das JMEM-Team Hamburg bei uns im Tragwerk-x. Ich muss sagen ich hab noch nie so eine berührende PRedigt gehört, sie hat mich genau an dem Punkt getroffen wo ich noch so viel lernen muss. Es ging um das Herz und darum das man darauf aufpassen muss.
Es gab bestimmte Punkte die sie benannt hatte:
- Prüfe es
- Erkenne es
- Fülle es
- Schütze es
Ich bin oft so damit beschäftigt, alles richtig zu machen und möglichst nicht in die falsche Richtung zu gehen, das ich ganz vergesse, dass Jesus direkt neben mir steht und mich leiten will. Aber ich schaue meist Stur geradeaus und lasse niemanden an mein Herz! Ich lasse es so oft versteinern, dass ich es manchmal gar nicht mehr merke! Dann muss ich wieder ein Schritt zurück durchatmen, Gott mit dem Vorschlaghammer kommen lassen und dann die Hand ergreifen die sich mir entgegenstreckt.
Mein Leben will sich ändern, Gott will mich ändern. Wow, Revolution in meinem Herzen! Sie hatte am Freitag auch noch davon gesprochen, dass sie dachte das sie nichts mehr aufzuarbeiten hat und dann während der DTS Dinge wieder hochkommen die sie schon lange beschäftigen, so ganz unbewusst.
Bei mir ist das anders, ich weiß so ganz genau das da so viel ist was ich aufarbeiten muss, aber ich weiß nicht wie. Ich will mich brechen lassen, mir selbst hinter die Mauer schauen und Gott in alles reinlassen wo ich ihn noch verschließe.
Ich will alles prüfen, erkennen, neu füllen und das gefüllte schützen!
Ich habe in letzter Zeit viele Entscheidungen getroffen, die so schwerwiegend waren, ohne das ich dachte das sie so schwerwiegend sind.
Ich ziehe nicht um! Ich gehe nach Australien! Ich werde mich im tragwerk-x angagieren! Ich arbeite in der Kunstwerkstadt!
Mein Leben verändert sich gerade. Alles auf Stop und Horizontwechsel!
Ich will mein Leben verändern, aber nicht austauschen. Ich werde altes mitnehmen und verändern lassen. Ich will Beziehungen verändern, ich will Menschen näher an mich lassen und bei anderen etwas mehr Abstand halten.
Ich habe den Eindruck (ja, eine Christliche Floskel, ich weiß), also ich habe einfach das Gefühl das mich Gott in den Lobpreis schickt. Ich werde erstmal in das Kreativteam investieren und dann sehen was kommt!
Danke, das du mit mir bist.
Danke, das du mich verändern willst
Danke, für deine ewige treue,
Danke, das ich mich nicht mehr scheue.
Herr du bist mein Segensschild, du hälst ab, du gibst.
Mein Leben steht nicht in meiner Hand.
Mein Leben ändert sich rasant.
Meine Geduld ist am Ende,
ich lege es in deine Hände.
Nun ist es erneut Deines.
Nun beginnt wieder was Neues.
Ich Liebe dich, ich brauche dich, ich lege mich vor dich!
Leute für die ich bete:
J.A.L.M., Familie Bischof, Benni & Lisa, Thomas & Franzi, Moema, Benni Brandt, Felix, meine Mum, Mathias, Nathan, Familie Blank, Thomas N., Kevin und für mich.
Song des Moments: Freiheit - Söhne Mannheims
Dienstag, 27. September 2011
Doch das liebe ich, das Lebe ich!
Meine Güte, ich weiß echt nicht was ich schreiben soll! Ich habe so viele Dinge die mich beschäftigen, so viele Sachen die total persönlich sind. Dinge, bei denen ich nicht weiß, wie ich sie erklären soll.
Ich fange trotzdem an ein bisschen zu erzählen, wie es mir die letzten Wochen ergangen ist, was ich gemacht bzw. nicht gemacht habe.
Die Ferien sind vorbei. Schule hat begonnen. Alltag will sich in mein Leben schieben. Die neue Klasse ist echt super, ich bin mit einem aus meiner Ausbildungsklasse in der BOS 112. Ansonsten gibt’s noch so coole Personen und so geniale Charaktere hier. Einer war in Südamerika und hat dort gearbeitet, ein anderer hat sich zufällig auch ´ne Glatze geschnitten, drei sind Tierpfleger und eine ist aus England. Total geniale Leute. Die Lehrer sind auch relativ cool. Es gibt halt gute und nicht so gute.
Ich war in den letzten drei Wochen, zwei mal in Hainichen, eine geniale Zeit. Ich habe seit dem SOS einen festen Freundeskreis dazugewonnen. Ich liebe die Leute, da. Sie sind aufgeschlossen für Gott und fest im Glauben. Es viel wird im Gebet geklärt, das ist sehr genial. Ich fühle mich geborgen, bei ihnen und verstanden. Ich kann mich mit ihnen Streiten ohne das ich in die Enge getrieben werde. Ich kann mich über Gott unterhalten ohne zu denken das ich zu viel von meinem Glauben erzähle. Ich lerne viel von ihnen und sie von mir. Es ist eine ausgeglichene Freundschaft.
Seit einiger Zeit hatte ich auch kaum Kontakt zu meiner Schwester Mareike, doch das wegen mir. Ich hab mich nicht gemeldet. Irgendwann haben wir in einigen Mails erklärt, wie es uns geht und was eigentlich los ist. Letztendlich hatten wir ein echt gutes Telefonat und haben uns wiedergefunden. Ich bin immer wieder so dankbar für sie, sie ist echt ein wertvoller Schatz für mich, der mich aufbaut und Unterstützt
Ich habe mich in Hainichen, wie ich ja schon erwähnt habe, ziemlich wohl gefühlt und bin auch so Dankbar für die Familie Frank, die mich so herzlich aufgenommen haben. Das ist so ein Segen und ich bin immer und immer wieder so Überrascht über diese Freundlichkeit. Wir müssen mal eine andere Lösung finden, wir können ja nicht immer ihr Haus belagern.
Ich merke, wie ich immer wieder so froh bin eine Gitarre zu nehmen und einfach Lieder zu spielen. Ich freue mich jedes mal aufs neue, ich spüre wie ich darin aufgehe. Ich bin kein pro im spielen, ich bin eigentlich echt schlecht, aber das lerne ich auch noch. Ich erinner' mich immer wieder an meinen Bruder, als er angefangen hat Gitarre zu lernen und jetzt ist er ein echt guter Musiker. Immer wieder froh über die Zeit die ich mit Gott verbringen kann, hab ich doch auch gemerkt wie Gott viel Zeit in meinem Leben einnimmt. Doch das liebe ich, das Lebe ich!
Song des Tages: The Messenger – Linkin Park
Leute für die Ich bete:
Lisa & Benni, Familie Frank, Familie Bischof, Kafka, Katya, Miri v. V., Mareike, Benni, J.A.L.M., Familie Fähnder, meine Familie und für mich auch.