Mittwoch, 18. April 2012

Suchtpotenzial!


Scheiß die Wand an, war das ne krasse Zeit.
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich geflasht, überwältigt und etwas Verarbeitungsbedürftig.

Go-Camp 2012!
Ich bin letztes Jahr das erste mal dort gewesen und ich muss sagen:
„Dieses Camp hat Suchtpotenzial!“.

Was ist das GoCamp?
Das GoCamp ist ein christlich-missionarisches Camp organisiert von YWAM Hainichen. Es findet in Chemnitz, in dem Gebäude einer evangelischen Schule statt. Es startet jedes Jahr an Ostern. Über fünf Tage hinweg, entwickelt man in verschiedenen Workshops ein Programm um in der ehemaligen Karl-Marx-Stadt auf der Straße den Menschen die Botschaft von Ostern mitzugeben.

In dieser Zeit leben ca. 140 verschiedene Kinder und Jugendliche in einem Haus, lernen sich zu schätzen und gegenseitig mit Respekt zu begegnen, es entsteht eine Art Familie. Die gemeinsamen Lobpreis und Gebetszeiten festigt die Beziehung zu Jesus und die gegenseitige Unterstützung. Jugendliche fangen an für Kinder zu beten. Kinder fangen an für Erwachsene zu beten. Lebensziele werden neu gesetzt, Ansichten werden ausgetauscht. Junge Menschen geben ihr Leben Jesus.
Das ist das GoCamp, kommt, seht, liebt!

Zurück zu meinen Eindrücken:

Ich war, wie schon erwähnt, 2011 das erste mal auf dem GoCamp. Es hat mich überrumpelt und vollkommen eingenommen. Es war wie ein Neustart, eine Veränderung geschah in mir. Jesus griff erneut mein Herz und ließ es nicht mehr los. Ich war fester im Glauben als je zuvor.
Bei diesem GoCamp war ich etwas ernüchterter hingegangen, da ich dachte: Japp, flasht halt!
Nun ja, is leider geil! Diese völlige Einnahme vom Heiligen Geist, dieser Intensität kann man nicht erwartungsvoll entgegen gehen und einfach sagen: „Kenn ich!“ Sie ist jedes mal neu, anders, nah!
Eine Abschweifung:
Ich glaube gerade die neuen Generationen haben, brauchen und wollen eine viel nähere, intensivere Beziehung zu Gott. Es ist schade, wenn man sieht wie Jugendliche so viel Schmerz mit sich rum tragen. Wenn ich sehe, das die Familien oft kaputt sind und niemand ihnen sagt, was es heißt, auf sein Herz aufzupassen, es zu schützen und zu pflegen, dann erschüttert mich das.
Ich sehe wie es mich teilweise gebrochen und geschwächt hat. Ich weiß, das es meist eine Armee von Zusprüchen und Gebeten braucht bis man erkennt, das die Heilung nicht durch Selbstaufopferung oder durch alleinige Verarbeitung passieren kann. Das einzige was hilft ist die Heilung durch Gott,
die Aufopferung von Jesus für dich.
Ich habe lange gebraucht, selbst jetzt fällt es mir schwer, zu verstehen, das Jesus gestorben ist ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Wir müssen nicht arbeiten, Buße tun oder möglichst vielen Vergeben, als Wiedergutmachung. Er möchte nur die Beziehung!
Es ist ein Geschenk und es wäre doch falsch, wenn wir dafür selbst bezahlen wollen!
Aber natürlich ist es auch eine Beziehung!

Kevin und Ich haben während dem GoCamp einen Theaterworkshop mit einem Tanzworkshop verbunden. Kevin hat den Tanzpart übernommen und Ich die Theaterleitung. Wir haben vor dem GoCamp eine Geschichte zusammengebastelt und das in ein Pantomimentheater gepackt, dann noch mit Musik unterlegt. Der Workshop war super schön, ich hatte eine super Hauptrolle, einen genialen, (wie er es so schön sagt: gut aussehenden) „Jesus“, tolle Nebenrollen und wunderbare Tänzer. Ich war froh so eine tolle Truppe zu haben. Ich hab das erste mal mich in so ein Projekt gewagt und ich fands toll und das lag vor allem an den Menschen um mich rum! Danke. Auf dem GoCamp habe ich Kontakte verfestigt und neue Kontakte geknüpft, ich habe meine Beziehung zu Jesus vertieft.
Ich danke allen die für mich gebetet, an mich gedacht mich unterstützt und aufgemuntert haben.
 Ich möchte zu dem mein Manager und meiner Technikcrew dank.... ach egal.
Nein, ich finde es immer wieder beeindruckend wie mich Leute aushalten und begleiten können, ich find' mich selbst so anstrengend das ich es mit mir gar nicht lang aushalten könnte!
Danke Leute: Jakob, Andrej, Luise, Mark, Kevin, Thomas, Josh und die Bischofs (cooler Bandname), Benni und Lisa, Jessi und wie immer am Schluss Moema. Danke, ihr seid meine Wegweiser, mein Aufbau Ost! Ich liebe euch!

Wir haben im GoCamp über Träume gesprochen:

Ich habe den Traum Kindern zu zeigen, was es heißt kreativ zu werden.
Ich möchte Ideen Wirklichkeit werden lassen, sehen wie aus einer Zeichnung eine Plastik entsteht.
Ich möchte legale Graffitiprojekte starten,
ich möchte Kunst auf der Straße machen und auf der Straße zeigen.
Das ist mir beim GoCamp bewusst geworden.

Ich möchte mit Kreativität Menschen berühren!




Leute für die ich bete:
Johnny und Helene, Benni und Lisa, J.A.L.M., Jessi, Beni, Elli, Katya, Kevin, Thomas, die Geißlers, Henni, Benni B., Familie Bischof, Familie Schreiber, Familie Hohmann, Thomas und Franzi und „Mandy-Chantal“ Bliese, Jannik, Mathias und mich.


Checkt auch meinen anderen Blog: Ständige Unbeständigkeit?!

Dienstag, 3. April 2012

Vlog - Israel Part 1



Also meine Vlogs werde ich nicht immer anzeigen, aber ich werde den Kanal immer mit Posten! Also freut euch eine Ergänzung ist gekommen, geschriebenes wird lebendig!

Samstag, 31. März 2012

Vor allem Bescheiden! ha, ha


Jetzt ist es soweit ich sitze im Flughafen eine Nacht vor dem Check In zum Flug nach Israel.
Endlich, endlich weg, weg vom Alltag, weg vom Stress. Raus, raus in die Freiheit der Wüste, in die Enge der Gassen von Jerusalem, in die Sonne am Strand von Tel Aviv.
Urlaub, ich hab mich noch nie so nach Reisen, Erfahrungen, Abenteuer gesehnt wie in den letzten zwei Monaten.

Situationsbeschreibung:
Ich habe mich entschieden mein Abitur abzubrechen, um Erfahrungen zu sammeln und mich neu auszurichten. Ich werde arbeiten gehen, werde noch mehr reisen, werde Schauspielunterricht nehmen. Ich will ein Fachabitur in Medientechnik machen.
Ich fühl mich also ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe.
Ich weiß nicht wo mein Platz im Moment ist, aber ich weiß das ich nicht mehr lange Zeit habe um mich auf eine Berufswahl festzulegen, ich bin 21, ja, das ist nicht alt und ich hab noch viel vor mir, aber ich möchte auch ein Frau, Kinder, eine Wohnung in Prenzl'-berg und einen Beruf der mich erfüllt. Ich freue mich das ich eine Schritt gegangen bin der nicht den Erwartungen entspricht. Irgendwie ist es erfrischend aus einem Schema auszubrechen. Vielleicht habe ich mir das von meinem guten Freund Israel abgeschaut. Er ist einfach so mal eben nach Indien, Krasser Typ! Man munkelt ja er hat es wegen einer Frau gemacht. Noch Krasser!

Selbstbeschreibungen:
Haha, ich bin echt ein komischer Typ, in meinem Kopf sind so viele Ideen, Ziele, aber das alles sind meist nur Skizzen, keine ausgereiften Möglichkeiten.
Ich weiß nicht warum und wie ich so geworden bin, ich weiß nicht welche Umstände dazu geführt haben, das ich so viele Projekte angehe und dann doch fallen lasse, ich weiß nicht warum ich so Inkonsequent bin, ich weiß nicht warum ich so gut Lügen, mich raus reden oder Konfrontationen aus dem Weg gehen kann. Ich hab das Gefühl, dass ich viele schlechte Eigenschaften von meiner Umwelt auf- und übernommen habe. Natürlich auch gute Sachen, wie z.B. meinen Unvergleichlich guten Humor, mein modellhaftes Aussehen, meine tadellose Hilfsbreitschaft, meine unglaublicher Charme und vor allem meine beispielhafte Bescheidenheit. Ha ha ha.
Ich bin zu allen meinen Freunden ziemlich offen und direkt. Ich stehe gern im Rampenlicht und sehe oft meine Umwelt als Bühne. Viele Denken ich bin daher ein sehr kooperativer Mensch, jemand der gut auf Menschen zugehen kann, aber das ist nicht ganz richtig. Klar ich rede gern und viel, kann schweigen kaum ertragen, aber ich habe innerlich meist echt krasse Hemmungen Menschen das zu sagen, was ich wirklich über sie denke bzw. von ihnen will.
Ein Beispiel: Ich hatte letzten Samstag ein Klassentreffen meiner Grundschulklasse, es kamen 7 von 29, mit dabei war Josephine, sie war immer schon ein eher offener Typ und sehr direkt, aber angenehm direkt. Wir waren in einem Restaurant und ich bekam eine Pizza, die nicht ganz durch war. Ich also überlegt, ob ich überhaupt was sage, doch Josi meinte: „Hallo, das würde ich mir nicht gefallen lassen!“ Ich darauf zum Kellner: „Entschuldigen sie, meine Pizza ist nicht ganz durch.“ Der italienische Kellner: „Doch,“ er nimmt sich meinen Teller schaut einmal rauf, „das ist durch... ist gut, bella-Speghetti-Amor-Pizza-Roma-Papst (-irgendein Italienischer Satz)“ Er gibt mir den Teller wieder, ich erstmal ganz perplex fang weiter an zu essen... „Die ist nicht durch!“ der Kellner kommt, nimmt den Teller und geht damit schimpfend in die Küche. Nach gut 10 minuten kommt er mit einer am Rand sehr leicht schwarzen, eher dunkelbraunen, aber sehr guten Pizza wieder. Josi meinte nur: „Ich hätte dem aber so was von meine Meinung gesagt!“ … ich meine man kann ja auch ruhig und gelassen bleiben, aber ich war eher ängstlich und zurückhaltend. Ich weiß nicht warum, aber ich hab ungeheure Angst vor

Song des Tages:  Ich laufe - Tim Bendzko

Leute für die ich bete:

Heute ganz speziell für Manuela Bischof (Sie hat Geburtstag!!)

Benni & Lisa, Theresa H., Thomas N., Kevin, Familie Frank, Leni, Familie Bliese, Familie Hohmann, Familie Bischof, Hanna & Samuel Schmitt, Max Reinwaldt, Josephine N, Kay D., Familie Gepp, Nico V., Mum, 'thias und für mich