Freitag, 12. August 2011

Ich wollte schon immer dezent spektakulär sein

Ich wurde dezent darauf hingwiesen,
das ich schon lang nicht mehr geschrieben habe. ....
Ja... ja, es stimmt. Ich bin ein nachlässiger Blogger.
Ich wollte unbedingt meine Tramperfahrungen mit euch teilen.

Ich wollte schon immer mal Trampen, also ich meine diese Idee, sich mit einem Schild an den Straßenrand zu stellen, hatte ich schon länger in mir.
Irgendwann dachte ich mir: "Du musst es einfach machen, sonst wird das nie was!"
So hatte ich prompt Anja angeschrieben und gefragt ob sie am 02. Juli etwas Zeit für mich einplanen könnte. Gesagt, nein, geschrieben. Getan. Ich stellte mich Nachmittags an eine gute Stelle die mir mein Freund Israel empfohlen hatte. Ich stand gleube ich knapp eine Stunde bis mich ein netter Typ zu einem besseren Rastplatz in richtung Magdeburg mitnahm. Er leitete ein Jugendfreizeitzentrum und segelte gern. Er selber ist schon mal von Russland bis nach Berlin über die Ukraine getrampt. Es war sehr Abenteuerlich wie er erzählte, denn er hatte nur ein Reisevisum oder so ähnlich und durfte eigentlich nur ein paar Tage bleiben, blieb aber mehrere Wochen. Also war er Zeitweise ein illegaler Besucher in Russland. Nachdem er mich in der Nähe vom Rastplatz abgesetzt hatte und mir versicherte, das der Rastplatz mit der Shelltankstelle gleich in der Nähe war, setzte er mich an einer Kreuzung ab. Mit einer wagen Vermutung, wo der Rastplatz sein sollte und doch voller Elan stiefelte ich los. Ich lief also einen kleinen Pfad enlang und kam direkt an eine Shelltankstelle. Wow. So schnell kann es gehen. Ich schaute mich ein wenig um: Eine kleine Straße aus dem Dorf führte hier an eine Sackgasse mit anliegender Tankstelle. Ringsum war der Ansatz von einem Wald und ein paar Einfamilienhäuser zierten den Hintergrund des Bildes. Nun, das ist eine Shelltankstelle und hier sind auch 2-3 Parkplätze. Ich stellte mich mi meinem Schild auf und wartete. Doch dieses Dumpfe Gefühl das ich hier schlechter dran bin, als in Berlin wollte nicht weichen. Nach einer halben Stunde und zwei Autos die aus dem Dorf nebenan kamen, stiefelte ich los und suchte den richtigen Rastplatz. "Das kann er nicht sein.... neeein.... oder doch.... nein! .... oder?!" Mit dieser Frage auf den Lippen gin ich zu einer Auoreparatur. "Sagen sie, ist das da mit der Shelltankstelle der Rastplatz Michendorf oder ist der noch etwas weiter weg?" Blödgestellte Fragen sind meine Spezialität! Wenn mich jemand das fragen würde hätte ich auch gesagt: "Nein, das ist schon richtig einfach hier links und dann immer weiter und sie sind da!" ... Ich also wieder zurück. Wieder eine halbe Stunde um. Ich dachte: "Das kann doch nicht sein, ich warte hier fast eine Stunde und hier kommen drei Autos vorbei und zwei hatten den selben Fahrer!" und alle drei Autos hatten das Kennzeichen aus der Gegend. Ich also wieder los. "Der nette Angestellte hatte sich bestimmt bloß geirrt. So, da stand ich nun in der mitte eines Dorfes und frage zwei Fahrradfahrer, wo denn nun dieser verdammte Rasplatz war. Sie gaben mir eine Wegbeschreibung a lá "Du weißt schon wo!" Ich los und komme, wohlgemerkt nach eineinhalb Stunden am falschen Platz warten und noch mal ne halbe Sunde laufen, auf einen genialen riesigen Rastplatz! YES!... ... ... ... Och neeeee! ... falsche Seite der Autobahn, aber ich hatte ihn gesichtet, auf der anderen Seite. Nun war ich nach zwei Stunden und zwanzig Minuten endlich da! Meine Güte, das hätte ich mir auch sparen können. Jedenfalls war ich gerade mal 5 Minuten auf diesem riesigen Etwas von Rastplatz und wollte gerade mein Rucksack abstellen, während ich noch mein Schild hochhalte, als ich hörte wie ein auto bremste. Ich drehe mich erschrocken um und sah voller Freude jemand das Fenster runterkurbeln. So saß ich ruck zuck in einem nagelneuen weißen Mercédes und wurde bis nach Magdeburg gefahren. Dort dachte ich besuch ich die Familie meiner Schwägerin, was sich jedoch als probelm erwies, da ich immer noch eine Stunde entfernt war und ich somit erst 00:00 ankommen würde und gegen 6:00 wieder raus müsse um die Pendler zu erwischen. Doch dank, dem unerschüterlichen Einsatz der Mutter von Franzi, meiner Schwägerin kam ich bei zwei Bekannten von ihnen unter, die direkt in Magdeburg wohnten. Es war ein junges Ehepaar mit einem süßen kleinen Sohn. Sie waren unglaublich nett und aufmerksam. Ich wurde dann so gegen um acht zu meiner nächsten Warteposition gebracht. ... ICh vertrieb mir die Zeit duch tanzen, Musik hören, stehen. Ich blickte in lächelnde, miesgelaunte, mitfühlsame, auslachende und sich freuende Gesichter. Nach 3 Stunden schaute mich, aus einem aus dem Mittelalter stammenden Opel Astra, ein junger braungebrannter Typ an. Erst schaute er auf mein Schild dann in meine Augen, dann wieder auf das Schild, danach schaute er seinen lächelnden Beifahrer an der nur mit den Schultern zuckte und dann ..... *tösende Paukenschläge* .... Er winkte mich herrüber. Ich hab ihnen erzählt, das ich nach Köln will um da eine Freundin zu besuchen. Sie erzählten mir das sie nach Gelsenkirchen wollten zu dem einzigen Deutschlandkonzert von Metallica. OOoouuh Jeah. Das versprach eine laute, witzige und abgedrehte Autofahrt zu werden. Also saß ich nun headbangend auf der Rückbank. Nach einer Weile führte das Gespräch zu der Frage: "Wo ist eigentlich das Gras?" Nach langem Suchen und wühlen fand ich die Dose unter dem Sitz des Fahrers. Während die Fahrt gemütlich weiter ging, drehte der Beifahrer die ersten zwei Mary-Janes. "Ich hab noch genug für zwei kleine Johnnys!" "Jo dann mach mal." sage der Fahrer beiläufig. Nachdem er den ersten "kleinen" gemacht hatte. Verstaute er die ersten drei MJ´s in die Box und drehte die letzte. Nachdem er alles fertig hatte, verstaute er fast alles, außer den letzten Joint.... .... .... .... Ja, es kommt genau das, was alle erwarten: Er kurbelte das Fenster des Astras runter und zündete den Joint an. Meine Gedanken rasten: "Äääääääääääääääääääääääääh, HALLO?!" aber es blieb auch bei den Gedanken. Nachdem der Fahrer das erste mal Abgelehnt hatte, machte ich die Augen zu und schlief.... drei Minuten, bis ich den Satz: "Ach da ist ja nicht soooo viel drin, gib mal her!" Ich riss die Augen auf "Das hat er jetzt nicht wirklich gesagt?!" Er nahm zog 2x.
Nach einer kurzen Weile, sagte der Fahrer gelassen: "Ich kann kein Gas mehr geben!" Der Beifahrer schaue ihn verdutzt an und fragte in einer Seelenruhe: "Ehrlich?" "Japp." "Das ist nicht gut." "Nein." "Hmm." Da waren wir, mit 100 km/h auf der zweiten Spur und rollten nur noch. Er lenkte mit einer unglaublichen Gelassenheit in die rechte Spur. Wir wurden langsamer und langsamer, als wir noch weiter über eine Anhöhe rollten, entdeckten wir ein auf der Sandspur stehenden Wagen. "Joa, da lenke ich ein. Da können wir noch ein kleines Pläuschen halten. " Oh, man diese Typen waren total gechillt. So standen wir ein paar Minuten später allein auf der Standspur denn der andere Wagen wurde schon vom ADAC abgeholt. Wir warteten 25 Minuten bis unser Wagen mitgenommen wurde und nach gut 1 1/2 Stunden fuhren wir ohne Metallica, aber mit neuem Leih-Wagen weiter Richtung Gelsenkirchen. Kurz vorm Kreuz Recklinghausen begann ein elend langer Stau, als wir uns umschauten entdeckten wir, das einige Autos Metallicaaufkleber, Menschen mit Metallica- Shirts oder mit lauter Metallicamusik. Ganz aufgeregt, weil wir uns vielleicht eine CD leihen könnten fuhren wir im Stop 'n Go-Schritttempo und hofften einen Metallicafan auf der Spur neben uns zu treffen. Nach knapp 10 Minuten Stau hörten wir Metallica-Musik näher kommen. Auf einmal fuhr langsam ein Kleinstwagen (Fiat Punto oder een VW Polo) an uns vorbei, drin saßen vier muskelbepackte, schwarzgekleidete, tättoowierte und teilweise schwarz geschminkte Metallicafans... .... .... aber aus dem Auto kam kein Mucks! Woher kommt die Musik? Dann fuhr der Kleinwagen weiter und eine große Familienkarre hole auf, darin ein halbglatziger, Hemd und Hosenträger tragender Mann, der krass die Musik aufgedreht hatte. Also fragte wir durch die offenen Fenster ob er denn ne CD hätte. Er reichte uns eine Gebrannte und fuhr weiter. Sehr geil das bedeutete endlich wieder Metallica, immerhin besser als dieses Popgedudel aus dem Radio.
So brachten sie mich zu einem relativ großen Rastplatz an dem ich bestimmt ne halbe Stunde stand als Anja, dann schrieb das sie mich abholen wird. Nach gut einer Stunde war ich in Köln.
In Kölle selber hab ich den Chrisopher-Street-Day erlebt, gesehen wie man Bier in 0,2 l Gläser serviert und war in einer recht coolen Gemeinde. Ich hab bei Anja gewohnt, die mal sowas von genial ist. Ich mag sie sehr, cool das ich sie kenne. (Das einzige was ich nicht kannte, war die Ruhe am Frühsückstisch. Ich brauch immer und überall Musik, Lautstärke, Rock 'n Roll!
Von Köln bin ich dann wieder los, über ein paar Umwegen, mit einem kleinen Besuch in Essen, wo der Fahrer, der mich mitnahm, kein Auto kaufte, war ich auf den Rastplatz auf den ich eigentlich wollte. Von dort nahmen mich ein haufen von Reggaefans, vom Summerjamfestival in Köln, mit Richtung Münster.
Hää, warte. Warum Münster, du wolltest doch nach Berlin?!
Ja, das dachte ich auch, aber da ich Zeit hatte, wollte ich einen Abstecher nach Hamburg unternehmen. Auf dem Rastplatz bei Münster, luden sie noch zwei weitere Tramper aus Dänemark ab. Zwei junge Frauen. Als mir ein junger Mann sagte, das er mich mitnehmen könnte. Ich fragte ihn, ob er noch Platz für zwei weitere Personen hat. "Na klar!" war die Antwort. Während der fahrt erzählte er, das er aus den Niederlanden kommt und in Hamburg studiert. So saß ich also als einziger Deutsche, mit zwei Dänen in 'nem Auto von nem Niederländer, auf dem Weg nach Hamburg.
In Hamburg angekommen führte mich mein Weg zum ZOB Hamburg und ich fuhr mit dem Bus nach Hause.
Ein Abenteuer was ich unbedingt wiederholen will.
Im Oktober. Ich werde eine Deutschlandtour machen.


Song des Tages: I´ve been everywhere - Jackie Leven (Johnny Cash- umgeschrieben)


Menschen für die ich bete:
Lisa & Benni,Erik, Juliane, Familie Bischof, Familie Frank, Miri v. V., Julian, Kevin, Katya und Leni.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Gefühle auf Tuchfühlung

In letzter Zeit... ...Seit einigen Tagen... ... ... ...Ich hab mich in meiner.... ..ach...
Wie fängt man einen Post an?! Das ist ja mal voll Verwirrend, ich will euch nicht so wie auf einmal mitten ins Geschehen werfen, aber ich will auch nicht so ne elend lange Einleitung.... Naja, der erste Impuls ist meist der beste... ..... ......
...


In letzter Zeit, denke ich ziemlich intensiv über Gefühle nach.
Ich analysiere meine Empfindungen, meine Zuneigungen und Abneigungen. Es ist ganz schön komisch, weil ich das nach jedem Bemerken einer Emotion tue.

Also, heute zum Beispiel: Also, einer aus der Paralellklasse sagte, nachdem jemand irgendwas ironisches sagte: "Ey, lass ihn mal. Er ist der konkreteste aus der Klasse, ja. ich mein', die anderen sind doch alle voll behindert, außer er, ja!" Da fühlte ich mich irgendwie geehrt. Und sofort musste ich dieses Gefühl analysieren: War das jetzt ein Ehrgefül oder Verlegenheit, oder fühlte ich mich bestätigt. Hmm... was war das. Aber mir war nicht undwohl oder peinlich berührt, also keine Verlegenheit, ich fühlte mich den anderen auch nciht Überlegen, sondern ich wollte mich irgendwie bedanken, das tat ich aber mit dem Ehrgefühl.
Ich überlegte warum er mich am "konkretesten" fand.
Naja, die hälfte aus unserer Klasse kann Ausländer nicht ab. Sind so `ne meckernden Pseudonazis. Ich hasse das, sie denken sie wären so viel besser. Boah, ich könnte mich so darüber aufregen, wie kann man nur so BEHINDERT IN SEINER WAHRNEHMUNG sein. Ich würde denen am liebsten diese ganze faschistischen Gedanken aus dem Gesicht prügeln.... aber dann wär ich nicht besser als sie. Also bete ich für sie, lächel und sage: "Ja, behellige mich nicht mit deiner Auffassung."

Zurück zum Thema. Ich hinterfrage jedes Gefühl, jede Empfindung, aber ich lass es so wie es ist, ich will nciht meine Gefühle steuern, also ich will sie nicht unterdrücken, sondern nur Definieren. Es ist manchmal ganz witzig und manchmal muss ich fast lachen, wenn ich mehrere Sachen gleichzeitig fühle und jetzt einen Namen dafür finden will. Es ist ganz shcön albern seine Gefühle zu definieren, aber es lehrt einen viel über sich selbst. Ich denke ich werd das bald auch wieder fallen lassen.

Aber es ist auch gut über Gefühle und Emotionen, nachzudenken. Denn dann weiß man ob etwas anhält oder nicht. Man muss manchmal Gefühle betrachten und in Augenschein nehmen, um zu wissen ob dieses Bestand hat oder Haltlos ist. Man muss sich alles mal von Weiten Betrachten.

Also, ich fühle viel und gerne, ich mag es wenn ich Leute wieder sehe die lange nicht gesehen habe, ich mag es aber auch Leute wiederzusehen die ich vor einer Stunde gesehen habe. Es ist generell schön, sich mit Menschen zu treffen die man liebt.

Ich beschäftige mich gerade mit einem eher unangenehmen Gefühl. Es ist ein Gefühl, wofür ich keinen Namen finde, es ist eine Mischung aus Hilflosigkeit, Unverständnis, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl. Wenn man jemand helfen möchte und weiß, das mans könnte, aber einfach nicht kann, weil die Person einfach zu weit weg ist.

Song des Tages: Weit weg - Bosse

Leute für die ich bete: Josh Bischof, Thomas Nufer, Benni & Lisa, Thomas B. & Franzi B., Mama, Mathias B., Thomas Hübner und mich.

Sonntag, 5. Juni 2011

Das ist soooooooooo groß!!!

Heute ist der letzte Tag.

Ich merke wie ich immer öfter auf die Zeit schau,
um ja nichts zu verpassen und doch will ich nicht zu viel erleben.
Ich hab kein Bock mich zu stressen und so voll die Action zu erleben,
denn ich brauch eigentlich Abstand von allem, ich muss mich irgendwie regenerieren.

Das kann ich nicht wenn ich mal hier und mal dort bin. Also chill ich und geb mich der Natur hier in Hainichen hin.

Rede mit Leuten die mir wichtig sind und denke über Situationen, Momente, Emotionen, Gedanken nach. Ich fühl mich gerade wie in einer Achterbahn, oder nein, eher wie in einem Teleporter, weil man bei einer Achterbahn ja sieht wo's lang geht. Aber ich bin im Moment so krass Verwirrt, über alles was so kommen kann und ist und war, so das ich irgendwie gar nicht mehr realisiere, wie meine Umwelt, meine Mitmenschen, meine Freunde auf mich reagieren.
Hmm...
Ich kann mich gerade gar nicht auf mich selbst Fokussieren, ich mag es hier in Hainichen, weil hier irgendwie alle tierisch Lahm und ungestresst sind. In Berlin ist immer Verkehr, Zeitdruck, Werbung. Alles Dinge die einen unglaublich Stressen, ohne das man es merkt. Hier jedoch ist man schon aufgeregt wenn sich vier Leute gleichzeitig unterhalten. Ich find das schön. Ich mag Hainichen, doch ich liebe Berlin.

In der letzten Woche, hat mich einer meiner besten Freunde darauf hingwiesen, das er Angst hat das ich so... na, so ein Überchrist werde.

Ich erklär mal kurz meine Auffassung von einem "Überchrist":
So jemand der für Menschen die keine Christen sind Mitleid empfindet, ohne Verständnis aufzubringen, das man ja vllt. auch nicht von Jesus überzeugt sein könnte. Es sind die Leute die keinen Respekt vor anderen Religionen haben. Die Sorte Menschen, die andere verurteilen, nur weil sie die Evolutionstheorie für möglich halten. Leute, die Homosexualität, als eine Krankheit in dem einzelnen Menschen ansehen. Ich verachte so eine Auffassung vom Christsein.
Jesus hat gesagt liebt diejenigen die euch Verurteilen. Dabei Verurteilen, solche "Christen" so schnell andere, ohne jeglichen Respekt. Und da bringen Nicht-Christen mehr Respekt auf, wenn sie sich mit uns Unterhalten.


Naja, jedenfalls hat er meinen Blog gelesen vom GoCamp und meinte, das er fürchtet ich würde so jemand werden, weil wir beide solche Leute schon kennengelernt hatten.
Es hat mich ehrlich gesagt ziemlich verletzt, aber ich konnte ihn verstehen, ich schätze ich würde an seiner Stelle genauso denken. Ich liebe ihn und finde es gut, das er mir so etwas sagt. Ich glaube wir werden alle ganz schön schnell Erwachsen.
Ich sagte ihm, das ich früher nicht so offen war mit meinem Glauben und ich lieber Sachen über die Gemeinde oder mein christliches Dasein verschwiegen habe.
Aber seit einiger Zeit verstecke ich das nicht mehr und das passierte ziemlich Abrupt, deshalb hat er sich Sorgen gemacht. Was ich sooo sehr toll finde, weil sie einfach meine Freunde sind und wir uns vertrauen. Ich danke jedenTag dafür das ich solche guten Freunde habe.

Jedenfalls ist mir das gerade eingefallen, als ich gerade etwas über die Gebetsabende schreiben wollte.

Das ist soooooooooo groß!!!
Kevin und ich waren am Freitagabend mit bei "T4C- Teens for Christ" hier in der JMEM-base. Der Abend bestand aus Lobpreis, kurze Diskussionsrunde, Input-Video und dann gemeinschaftliche Sachen. Also es war so schön es waren nicht viele da, aber das machte das ganze dann noch etwas gemütlicher. Die kurze Diskussionsrunde ging über die Evolutionstheorie und so. Danach schauten wir ein Video über das Universum und wie groß es ist und wie klein die Erde ist. Es ist so cool, zu sehen wie Gott so kreativ und sooo gewaltig groß ist und uns trotzdem so liebt.
Das ist soooooooooo groß!!!

Wir waren zu dem noch in Chemnitz in der Arche, ein ziemlich cooles Gebäude, sieht innen, wie auch außen, echt gut aus . Der Lobpreis war gut und der Input auch. Hat mir echt gefallen.


Wir wohnten bei Franks, einer Familie hier in Hainichen. Sie sind so eine gesegnete Familie, Ruth, die Mutter und Frau im Haus ist so gastfreundlich und nett und fürsorglich.
Martin, der Vater und Mann im Haus ist ruhig, Einfühlsam und Verständnisvoll, wie kein zweiter, er ist ein Segen für die ganze Base und leitet hier auch viel.
Beni, ein kleiner nerviger Junge, der ein großes Herz hat und sensibel für die Gefühle anderer ist. Er ist ein begnadeter und talentierter junger Mann voller Liebe. Ich danke dieser Familie so sehr für die Aufnahme in ihr Haus.
Danke auch an Jessi für ihr Zimmer^^.


Ansonsten war Sachsen sehr, sehr entspannend und genau das was ich mir gewünscht habe: Urlaub.
Eine wunderschöne Natur, wunderschöne Leute und witzige Unterhaltungen.
Ich danke Gott für diese super Zeit


Song des Tages: Ben Harper - Forever

Leute für die ich bete:
Josh Bischof, Thomas Nufer, Benni & Lisa, J.A.L.M., Amy Bischof, Maerk, Thomas & Franzi, Mum, Mathias und für mich. P.S. Und für alle die zu Summer of Service wollen, auch können.